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Wolfenbüttel
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Metallwerkstatt Halle 17

Bis zu 40 Teilnehmer können in der Metallwerkstatt den Werkstoff Metall kennen lernen und sich im Umgang mit Maschinen üben. Unter 25-Jährigen ohne Ausbildung werden hier in verschiedenen Modulen und Lehrgängen die Grundlagen der Metallbearbeitung beigebracht, bis sie einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle gefunden haben.
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Umweltschutz
  • Vermittlung von Grundkenntnissen
  • Vermittlung von Grundfertigkeiten
  • Werkstoffkunde
  • Werkzeugkunde
  • Prüfen und Messen
  • Arbeitsablaufstrukturen
  • Ergebniskontrolle und Dokumentation

 

Qualifizierung mit Solitär

Um die Teilnehmer der Zukunftsfabrik-Projekte für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, werden verschiedenste zusätzliche Maßnahmen angeboten. So auch die Qualifizierung "Spielkonsole Solitär", die im Dezember dreimal, jeweils in  zwölf Arbeitsstunden, auf zwei Tage verteilt, in der Metallwerkstatt durchgeführt wurde. Diese war für alle Teilnehmer der Zukunftsfabrik offen.

Die Spielkonsole wurde aus Aluminium nach einer vorgegebenen Zeichnung hergestellt. Die Teilnehmer durften die selbständig angefertigte Spielkonsole mit nach Hause nehmen - gerade zur Weihnachtszeit für so manchen ein ideales Geschenk für seine Liebsten.

Zuvor hatten sie jedoch innerhalb der Qualifizierung die Möglichkeit, die Voraussetzungen für dieses Spiel auf mehreren Ebenen zu erfahren und sich auszuprobieren. Sie mussten das Spielbrett und die Spielsteine anhand einer Zeichnung eigenständig bearbeiten. Hierbei konnten die Teilnehmer Erfahrungen bei der Bearbeitung von Metallen sammeln, was ein hohes Maß an Ausdauer, Konzentration und Fingerfertigkeit forderte.

Nicht selten ging wegen der mit dem Werkstoff verbundenen Schwierigkeiten bei der Bearbeitung eine gewisse Frustbewältigung einher. Förderlich für jeden Teilnehmer, da auf diesem Wege zusätzliche Kompetenzen geschult wurden. Geschult wurde zudem der Umgang mit entsprechenden Werkzeugen und Maschinen zur Metallbearbeitung sowie Mess- und Anreißwerkzeugen.

Das Spiel Solitär wird auch Solitaire, Steckhalma, Solohalma, Springer, Jumper, Nonnenspiel oder Einsiedlerspiel genannt. Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet "allein" oder "einsam" - was zugleich darauf hinweist, dass es sich bei diesem Spiel um ein "Einpersonspiel" handelt.

Die bekannteste Spielvariante ist das sogenannte "Englische Solitär", bei dem 32 Spielsteine auf 33 Feldern positioniert werden. Pro Spielzug wird mit einem Spielstein der daneben liegende übersprungen, der dadurch "gelöscht" wird. Allerdings darf dies nicht diagonal passieren. Ziel des Spieles ist es, einen einzigen Spielstein übrig zu behalten. Die Grundvoraussetzungen beim Solitärspiel sind Geduld, Geschick und Sorgfalt.

 

Bereichsleitung: Herr Buse

Tel. 05331-92784 20

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